Gut angekommen

Hallo liebe Freunde, Verwandte, Bekannte und Weniger-Bekannte!

Kurz nach meiner Ankunft hier in Uebersee will ich hiermit einen kleinen Einblick in meine erste Woche hier geben:

SO:

     Ich habe meine vorerste letzte Deutschland-Nacht halbwegs entspannt in Frankfurt verbracht – ganz grosser Dank an Kloeckners fuer die Zeit mit euch und Hanna, die mir ihr Zimmer zur Verfuegung gestellt hat

     Entgegen aller Bedenken haben die Amis mich tatsaechlich komplikationslos aufgenommen – ich scheine kein Schwerverbrecher zu sein… J

     Der Flug verlief ohne Probleme und ich konnte bei Ab- und Anflug von meinem Fensterplatz aus herrliche Bilder schiessen

     Jill und Michelle, meine Gastgeber, haben mich ganz herzlich willkommen geheissen und ich habe sie beide umgehend ins Herz geschlossen

     Auch in ihrem gemuetlichen Wohlfuhelhaus in ruhiger Lage  fuehle ich mich schon jetzt voll wohl zusammen mit Katze Chloe und Huendin Meggy – dem Familienstar

MO:

     Jetlag einigermassen ueberwinden, im Schlafanzug fruehstuecken – wie ich es liebe – und dann erste Gespraeche inkl. Rundgang mit meinem Chef Bill Tetrault im YMCA Norwalk – von den Sportmoeglichkeiten kann der deutsche CVJM nur traeumen: Spinning, Squashraeme, Pools, Gymnastikraume, Laufbaender und co…

     Spaziergang mit der Huendin Meggy in einer herrlichen Seitenbucht des Atlantiks

DI:

     Diana und Tobias Nestler kommen aus Pennsylvania an – sie waren 2007 im C;Project Volontaere waehrend Sommercamps und verbringen hier ihren zweiwoechigen Urlaub

     Vormittags in der St. Pauls Church in Darien ein Church-Service fuer sich auf Entzug befindliche Alkoholiker mit anschliessendem Mittagessen; erste Leute kennen gelernt

     Abstecher zu dem sehr noblen und modernen New Canaan-Y(MCA) – totaler Kontrast!

     Abhaengen im Norwalk-Y, gemeinsam spontan eine Viertelstunde Kinderprogramm gestaltet und mit einer Mitarbeiterin der Ferienbetreuung ein Buchstabenwuerfelspiel zum Vokabellernen gespielt, waehrend die Kinder um uns herum tobten

MI:

     Den ganzen Tag ueber im Office, wo ich mir erstmal einen vernuenftigen Arbeitsplatz geschaffen und dann Spendenbescheinigungen des letzten Jahres fertig gemacht habe – wenig spannend, aber das erste Chaos zeigt sich bereits, da ich nicht wirklich eingearbeitet werde, im Buero einfach nur grosses Durcheinander ist, staendig jemand reinkommt und ich immer nur ca. 3½ Minuten mit Bill sprechen kann – naemlich genau zwischen einem Telefonat und dem naechsten

     Bill, Nestlers und ich besuchen in der St. Pauls Church in Darien einen sehr guten Gottesdienst mit Richard Wagner, einem wohl sehr bekannten Prediger…

DO:

     Share and prayer time ab 7:30h, ich lerne weitere Leute kennen…

     11:30h Basketballspielen mit Pastoren bzw. wegen den Ferien deren Kindern im Y – weiss nicht, wann ich mir das letzte Mal so bescheuert vorkam, weil die 8jaehrigen Kids besser getroffen haben als ich…

     Lunch mit meinem Kollegen Sebastian (der seinen vorletzten Arbeitstag hat) und den Nestlers, wo wir einfach gute Gespraeche und ne entspannte Zeit hatten

     15:30h reception, in der wir Deutschen eigentlich uns bzw. unsere Arbeit (die Nestlers arbeiten auf der christlichen Familiencommunitaet und Farm Siloah in Thueringen) vorstellen sollten. Allerdings hat bereits die Vorstellungsrunde der 11 Anwesenden, in der jeder sein Interesse an Deutschland sagen sollte, eine Stunde gedauert, so dass wir anschliessend in totale Zeitnoete gekommen sind – Amis lieben es glaube ich, zu erzaehlen, ihre Erfahrungen zu teilen usw.

     Mit meiner Gastfamilie bei den Guiames gewesen, einer befreundeten 6-koepfigen Familie, die in einem super kleinen Haus dicht auf dicht lebt. War ein interessantes Erlebnis, da sie aus Ungarn und er aus Frankreich kommt und sie absolute Lebenskuenstler sind

FR:

     New York – Trip: mit Mullers und Guiames: ueber Walki-Talki zunaechst Autofahrt durch Manhatten – Respekt an die Autofahrer bei den engen Strassen und dichten Verkehr und anschliessend im Schiffsmuseum von Roosevelt in Seaport – bin es gar nicht mehr gewohnt mit 6 Kids im Alter von 5-14 Jahren unterwegs zu sein, das war echt’n Erlebnis! Zum Abschluss Abendessen in Chinatown – ne Art Tapas, die total lecker waren, besonders bei unserem Hunger…

Und hier noch einige Eindruecke ueber die Amis, die typische Vorteile wider- bzw. belegen:

     Die Amis heissen einen wirklich alle herzlichst willkommen, so dass man sich schnell einlebt

     Amis gehen – entgegen all meinen Erwartungen – Joggen; spazieren gehen sie jedoch nicht, weil zu kalt, zu weit oder was auch immer à das Auto steht ja vor der Tuer

     Stromleitungen verlaufen hier alle noch ueberirdisch und ganz chaotisch à Kommentar eines Amis: „Wir haben halt zu Besatzungszeiten alle Kraefte in das Verlegen unterirdischer Strom-leitungen in Deutschland gesteckt“ J

     Die hiesige Bibliothek hat geniale Oeffnungszeiten und eine ganz geniale DVD-Thek à die „Kinoabende“ auf meinem Bett sind gerettet J

     Amis essen doch auch Obst und Gemuese, nicht nur FastFood!

     Die amerikanische Form von Indiaca wird in Bueros, auf dem Flur oder in Esskuechen gespielt – wahrscheinlich konnte ich mich einfach noch nicht richtig verstaendlich machen!?

     Amis scheinen Fruehaufsteher zu sein: Sportgruppen im Y um 5:40h, Bibeltreffen,…

     Jeder Ami scheint einen Deutschen zu kennen, mit einem verwandt zu sein und schon mal in Deutschland gewesen zu sein.

 

 

Herzlichen Dank für alle Unterstützung und lieben Gruesse, die mich bereits erreicht haben,

sei(d) gesegnet, deine/ eure Rebekka<><

 

P.S.: Bilder folgen!

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