„Woran glauben wir?“ fragt Heinrich Bedford-Strohm

Der evangelische Landesbischof spricht im Rahmen der Straßenkreuzer Uni über die Freiheit der Christenmenschen. Es ist eine schwierige Frage: Woran glauben wir? An Gott, an die Gerechtigkeit, daran, dass Besitz glücklich macht? Ohne Glauben könnten Menschen nicht

existieren, und in schlimmen Situationen hält sie manchmal nur der Glaube am Leben. Aber muss man deshalb alles glauben? Martin Luther tat es nicht – sondern er beharrte 1520 auf der „Freiheit des Christenmenschen“, Herr über alle Dinge und niemandem untertan zu sein. Die Reformation – also die Spaltung der Kirche in protestantische und katholische Konfession – war da schon in vollem Gange. Was das für uns heute und für die Frage der sozialen Gerechtigkeit bedeutet, wird Heinrich Bedford-Strohm erläutern. Der neue evangelische Landesbischof hatte bei seiner Wahl gesagt: „Ein Bischof sollte der Kirche, aber auch der Gesellschaft ins Gewissen reden“. Wann: Dienstag, 6. Dezember 2011, 16:30 – 18 Uhr Ort: Christine-Kreller-Haus der Stadtmission, Krellerstraße 3, 90489 Nürnberg Anfahrt: U2/U3 bis Rathenauplatz

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